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210 Jahre Holzhandel in Vlotho - 115 Jahre Sturhan



 

Chronik  einer Holzhandlung

 

Bis ins frühe zwanzigste Jahrhundert war es üblich, den Oberlauf größerer Flüsse zum Transport von Bauholz zu verwenden. Das galt auch für die Weser, die seit 1759 Siedlungsgebiet der Familie Gellern war.

In den mit Buchen und Eichen dicht bewaldeten Hügeln des Weserberglands wurden Bäume geschlagen, entrindet, getrocknet oder sogar schon zu Balken, Bohlen und Brettern verarbeitet. Anschließend wurde dieses Holz mit Seilen zu großen Flößen verbunden. Dann ließ man diese Flöße treiben und korrigierte bei Bedarf die Richtung. Diese Tätigkeit übernahm der Flößer. Er fuhr auf dem Floß mit, löste verkeilte Stämme mit Haken und schlief sogar häufig nachts in einem Zelt auf dem Floß.

 

In der dichter besiedelten und verkehrstechnisch besser erschlossenen Gegend rund um Minden wurde das Holz dann in sogenannten Holzhäfen angelandet und in Sägewerken industriell weiterverarbeitet.

So auch in der kleinen Stadt Vlotho südwestlich der Porta Westfalica bei Minden. Hier bestand seit 1806 die Holzhandlung Sievert. In diese heiratete der 1838 geborene Carl Heinrich Gellern ein.

Die Firma hieß fortan Sievert & Gellern, wurde später von seinem ältesten Sohn Karl Christian Gellern weitergeführt. Und ging um 1930 in die Insolvenz. Die Konkursmasse ging dann im Jahr 1934 in die Holzhandlung Sturhan über.

 

Die Firma Wilhelm Sturhan wurde 1901 von Baumeister Wilhelm Sturhan in Vlotho-Horst als Holzhandlung, Zimmerei und Tischlerei gegründet. Schon früh wurden Aufträge im örtlichen, aber auch überörtlichen Bereich ausgeführt.

1928 trat Sohn Erich Sturhan in den Betrieb ein und forcierte den Holzhandel. 1934 wurde das Gelände der insolventen Holzhandlung Sievert & Gellern in Stadtmitte Vlotho übernommen. Schon vor dem Kriege waren zwei Lkw »Opel Blitz« im Einsatz. Der Krieg und die ersten Nachkriegsjahre waren stagnierend. Erst mit der Währungsreform 1948 kam wieder Schwung in das Geschäft. Langsam, aber stetig wurde die Betriebsfläche erweitert.

1955 trat der Enkel Erich-Wilhelm Sturhan in den Betrieb ein, wurde Kommanditist in einer KG, mit seinem Vater Erich Sturhan. 1973 verstarb Erich Sturhan. Sein Sohn Erich-Wilhelm führte den Betrieb als alleiniger Inhaber fort und verlagerte ihn 1978 in das neue Gewerbegebiet »Hollwiesen III«. Dort wurde auf einem ca. 12.000 qm großen Gelände nach modernen Gesichtspunkten eine neue Holzhandlung errichtet.

1998 trat der Urenkel des Gründers, Sven Sturhan, in die nun gegründete Wilhelm Sturhan GmbH & Co. KG mit ein. Ein neuer Holzfachmarkt wurde im Jahr 2000 eröffnet und der Holzhandlung ergänzend angegliedert. 2016 feierten wir das 115 jährige Jubiläum der Firma Sturhan. Dazu wurde die Ausstellung nochmals umgebaut um auch Terrassendielen und Designböden großflächig Indoor zu präsentieren. Inzwischen werden auch Zäune und Türen aus Glas, Terrassendielen aus WPC und Fußböden aus Vinyl in unserem Holzfachmarkt verkauft.

 

Berücksichtigt man die Vorgeschichte unseres Holzhandels in Vlotho so feiern wir

210 Jahre Firmengeschichte.